Testmethoden zur Krebs Erkennung
Worin unterscheidet sich der Krebstest von den bisher gebräuchlichen Labor-Testmethoden?
Die bisher gebräuchlichen Testmethoden zur Krebs-Erkennung oder zur Orientierung im Behandlungsverlauf sind sogenannte Tumormarker.
Diese Tumormarker basieren in aller Regel auf dem Nachweis eines Tumor-Antikörpers, der im labortechnischen Verfahren nur dann reagieren kann, wenn auch das passende Antigen im Blut des Patienten vorhanden ist. Antigen und Antikörper müssen zueinander passen, andernfalls findet sich im Laborergebnis ein falsch negativer Wert, obwohl Tumormaterial im Blut des Patienten vorhanden ist.
Gibt der Tumor eines Patienten nur solches Antigen frei, welches nicht auf die industriell angebotene und im Routine-Labortest verwendeten Antikörper passt, ist demzufolge das Testergebnis falsch negativ. Deshalb bieten die herkömmlichen Tumormarker auch keine absolute Sicherheit bei der Beurteilung einer Tumorerkrankung, insbesondere nicht bei der Krebs-Früherkennung.
Eine weitere Fehler-Quelle der Tumormarker-Diagnostik ist die unterschiedliche Fähigkeit des Immunsystems eines Tumorpatienten, Tumorzellen bzw. Tumormaterial abgestorbener Tumorzellen zu erkennen. Wir wissen heute – und hierauf wird zu einer weiteren Fragestellung noch detailliert eingegangen werden – dass das Immunsystem eines Patienten lebende Tumorzellen in aller Regel nicht erkennen kann, was dazu führt, dass ein Tumor sich ungehindert und infolge dessen auch zunächst unbemerkt im Körper eines Krebspatienten ständig ausbreitet und sehr frühzeitig an strategisch wichtigen Positionen im Körper fest macht.
Stirbt eine Tumorzelle, beispielsweise über den Weg der Apoptose, so wird auch abgestorbenes Tumormaterial frei, wodurch die Tarnung diesen Materiales aufgehoben ist. Der übliche Weg ist, dass dieses abgestorbene Tumor-Material vom Immunsystem erkannt und letzten Endes über die verschiedenen Stoffwechselorgane des Körpers entsorgt wird. Voraussetzung ist aber, dass das Immunsystem des Patienten dieses abgestorbene Tumormaterial als Antigen erkennt, hiergegen Antikörper bildet, und schließlich diesen Entsorgungsprozess in Gang setzt.
Nicht selten ist es aber so, dass auch dieses abgestorbene Tumormaterial vom Immunsystem des Tumorpatienten nicht erkannt wird. Dann bleibt auch dieses abgestorbene Tumormaterial liegen und wird nicht entsorgt. Dies beruht auf dem mangelnden oben erwähnten Erkennungsphänomen.
Dies erklärt anschaulich, weshalb die herkömmlichen Tumormarker ungeeignet sein können, um eine Tumorerkrankung frühzeitig zu erkennen, oder im Rahmen der Verlaufsdiagnostik das Wiederauftreten von Metastasen aufzuspüren. In solchen Fällen sind die Tumormarker falsch negativ, obwohl ausreichend Tumor-Antigen im Körper vorhanden ist, jedoch nicht erkannt und gegebenenfalls auch nicht aus dem Körper entsorgt werden kann.
info@krebstest-online.de
